Jutta Maria Herrmann – Hotline

Semesterferien sind doch wirklich was feines und meine Leseflaute wie ein Wunder verflogen. Bei Thalia durfte letzte Woche „Hotline“ von Jutta Maria Herrmann einziehen, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, dass ich es schon länger lesen wollte. Das es ein Mängelexemplar und damit auch günstiger war, war natürlich auch ein Grund dafür.

Also, was haben wir da? Den Namen Psychothriller verdient das Buch auf jeden Fall schon mal. Für seine knapp 330 Seiten erfüllt es die entsprechenden Kriterien, aber natürlich kann man keine tiefergehenden Aspekte erwarten, aber das braucht es auch nicht.  Der Spannungsaufbau ist direkt gegeben, denn gleich im ersten Kapitel geschieht ein Mord. Dieser wird aber bis zum Ende des Buches nicht mehr weiter thematisiert. Wir bewegen uns innerhalb einer WG und ihrem Arbeitsplatz. Gemeinsam betreiben die Freunde Chris, Rick, Konrad und Paula die Beichte-Hotline. Dabei handelt es sich um eine Hotline, bei der Leute anrufen können um alles mögliche zu beichten. Normalerweise handelt es sich dabei um ganz banale Beichten, die eigentlich nicht weiter tragisch sind, aber eines Abends ruft eine Frau an und erzählt Rick, dass sie ihr Baby auf dem Friedhof bei lebendigen Leib begraben möchte. Rick alarmiert daraufhin die Polizei, die allerdings nichts weiter tun kann. Chris, der Gründer der Bericht-Hotline, reagiert aber alles andere als freudig über dieses Handeln, den die oberste Maxime der Bericht-Hotline lautet: Keine Polizei – never ever! Diese Anruferin hinterlässt außerdem die Nachricht, dass einer der vier Freunde eine Sünde auf sich geladen hat und dafür nun büßen muss. Das Gute ist, dass die Freund erst sehr spät darauf kommen, was diese Irre damit meint und ihr auf die Schliche kommen. Allerdings fand ich es ein wenig doof, dass ich nach etwas der Hälfte ganz genau wusste, wer die Anruferin ist und mir auch schon ganz genau ausmalen konnte, wo das ganze hinläuft. Ich werde natürlich nicht verraten wie es genau ausgeht, denn den Spaß will ich hier ja niemandem verderben 🙂

Alles in allem ist es ein ziemliches gutes Buch, was keine langatmigen Passagen hat und einem ein paar unterhaltsame und spannende Stunden beschert. Ich werde mir auf jeden Fall im Juni ihr zweites Buch kaufen. Hier habe ich auch noch mal den Link zu ihrer Homepage.

 

 

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