Wolfgang Herrndorf – Tschick

Schon lange stand Tschick auf meiner Wunschliste und bei meiner letzten Rebuy-Bestellung durfte es endlich bei mir einziehen. Allerdings verharrte es nicht lange auf meinem SuB und wurde schnell von mir gelesen. Und es hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das Buch startet direkt auf einer Polizeistation mit einem Jungen, der offensichtlich gerade einen Autounfall hatte und stark am

Bein blutet. Dieser Junge ist Maik Klingenberg, 14 Jahre jung und neben Andrej „Tschick“ Tschitaschow der Mittelpunkt der ungewöhnlichen Geschichte. Tschick ist neu in Maiks Klasse und eigentlich will keiner was mit ihm zu tun haben. Tschick ist wortkarg, irgendwie unsympathisch und des öfteren betrunken. Maik selbst ist auch ein unscheinbarer Außenseiter und heimlich in die Klassenschönheit Tatjana verliebt, die ihren Geburtstag gleich am Anfang der Sommerferien ganz groß feiern möchte und dazu fast die gesamte Klasse einlädt. Aber eben nur fast alle und Maik gehört zu den Nicht-Eingeladenen. Darüber ist er sehr enttäuscht, denn arbeitet schon seit Wochen an einem Geschenk für Tatjana. Da hilft es auch nicht, dass Maiks Eltern ihn in den Ferien alleine lassen werden. Seine Mutter ist mal wieder aufn Entzug und sein Vater macht sich ein paar schöne Wochen mit seiner Assistentin. Und dann steht da plötzlich Tschick vor seiner Tür. Mit einem Auto. Einem hellblauen Lada Niva. Und eine unglaubliche Reise beginnt.

Ein wirklich toller Roman, den ich nicht das letzte Mal gelesen haben werde. So absurd die Geschichte auch ist, kann man sich trotzdem vorstellen, dass so etwas wirklich hier in Deutschland passiert sein könnte und auch so immer wieder passieren kann. Wobei ich der heutigen Jugend einen solchen Ideenreichtum nicht unbedingt zutraue und vor allem traue ich es denen nicht zu so lange ohne Handy zu sein. Auf jeden Fall ein Buch, das man gelesen haben sollte.

Und wie immer bei mir gleich der Link zur örtlichen Buchhandlung mit tollem Online-Shop für die Nicht-Hamburger unter uns!

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Ursula Poznanski – Fünf

Foto 29.02.16-7Dieses Buch stand lange auf meiner Wunschliste. Ich hatte nur Gutes von Ursula Poznanski gehört und habe bei den Mängelexemplaren direkt zugeschlagen ohne mir den Klappentext auch nur anzuschauen. Das mache ich übrigens sehr oft. Bei meinen Lieblingsautoren lese ich grundsätzlich keine Klappentexte mehr, da ich gar nicht erst wissen will worum es geht, sondern mich komplett unvoreingenommen darauf einlassen möchte. Genauso ist es bei Autoren, die ich zwar nicht kenne, aber durch Empfehlungen oder Social Media ungefähr weiß worum es geht oder es mir gefallen könnte.

Worum geht es?

Das Buch startet direkt mit einem sehr spannenden Prolog, der viel verspricht.

»Die Stelle, an der sich sein linkes Ohr befunden hatte, pochte im Rhythmus seines Herzschlags.«

Damit hatte mich die Autorin direkt für sich gewonnen und ich war sehr gespannt wie es weiter geht. Und es geht auch spannend und sehr interessant weiter. Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln in einem sehr ungewöhnlichen Fall. Auf einer Kuhweide wird die Leiche einer Frau gefunden, die Koordinaten auf ihren Fußsohlen tätowiert hat. Als die Kriminalbeamten die Koordinaten aufsuchen, finden sie eine Dose mit einer menschlichen Hand darin und einem Zettel darin, der ein Rätsel beinhaltet. Ein Kollege bringt die beiden auf die richtige Spur, indem er ihnen sagt, dass es sich dabei um Geocaching handelt und damit beginnt die Jagd nach dem Mörder, der noch lange nicht fertig ist.

Der Geocaching Aspekt ist wirklich sehr interessant und durch die immer neuen Rätsel, die durch den Mörder gestellt werden, wird man als Leser auf eine besondere Art zum miträtseln und ermitteln animiert. Insgesamt hat mir der reine Fall, die Details und die Ermittlung sehr gut gefallen, aber leider hat mich auch etwas sehr gestört. Beatrice Kaspary lebt getrennt von ihrem Mann, hat zwei Kinder und versucht sich in dem Spagat zwischen Job und Familie. Das ist natürlich alles andere als leicht, aber dieses private Gedusel hat mich reichlich genervt. Es hat für mich nichts zur Handlung beigetragen, mir Beatrice auch nicht sympathischer gemacht, eher sogar unsympathischer. Ich werde aber definitiv auch noch das nächste Buch der Reihe lesen und Beatrice eine Chance geben, sich weniger nervig und kopflos zu präsentieren.

Knuspermüsli

Joghurt alleine mit Obst finde ich immer ein wenig öde. Da fehlt mir einfach der Biss. Aber die Knuspermüslis, die man handelsüblich bekommt, haben mir einfach zu viel Zucker drin. Deswegen habe ich mir jetzt mein eigenes Knuspermüsli  gemacht.

Was braucht man?:

  • 2 Eier
  • 50 Gramm gemahlene Leinsamen
  • 100 Gramm Kokosraspeln
  • 50 Gramm Sonnenblumenkerne
  • 50 Gramm Kürbiskerne
  • 50 Gramm Mandeln
  • 50 Gramm Pinienkerne
  • 50 Gramm Walnüsse
  • 1 Prise Salz

So geht’s:

  • alle Nüsse in eine Schüssel geben
  • Eier aufschlagen und die Prise Salz hinzu
  • alles miteinander vermischen, bis eine klebrige Masse entsteht
  • Masse auf einem Backblech (mit Backpapier) verteilen und bei 140 Grad etwa 20 Minuten goldbraun backen
  • dann die Masse klein hacken und noch einmal zehn Minuten backen.

Man kann bei der Wahl der Nüsse natürlich nach Lust und Laune variieren. Auf dem Foto sind beispielsweise keine Walnüsse und Pinienkerne mit drin. Für ein bisschen mehr Süße einfach mehr Kokosraspeln hinzufügen.

Und jetzt guten Appetit!

Foto 09.03.16

 

Anthony E. Zuiker – Level 26 Dunkle Prophezeiung

Foto 29.02.16-9Bei Level 26 handelt es sich um eine Reihe von bisher drei Büchern. Den ersten Band habe ich schon regelrecht verschlungen und nicht anders ging es mir beim zweiten Band. In den Büchern ist Steve Dark der Hauptprotagonist, der im ersten Band noch beim FBI in einer Spezialeinheit arbeitet, die darauf spezialisiert ist Serienmörder der übelsten Sorte zu fangen -der Special Circs. Allerdings arbeitet er dort nicht mehr, nachdem er den Mörder seiner Frau nicht gefangen genommen, sondern brutal ermordet hat. Dark möchte ein neues Leben anfangen ohne die Jagd nach Serienmördern, um seiner kleinen Tochter ein normales Leben zu bieten. Allerdings wird daraus nichts. Als ein neuer Serienmörder auf den Plan tritt, stellt Dark eigene Nachforschungen an und macht sich Gedanken. Dieser Killer inszeniert seine Morde wie Tarotkarten und plötzlich tritt eine Frau in Darks Leben, die unbegrenztes Budget und Aufhebung von bürokratischen Hindernissen anbietet, damit Dark diesen Killer jagen kann. Zwar traut er ihr nicht, aber er kann auch nicht widerstehen. Und so begibt sich Steve Dark auf die Jagd nach dem Tarot-Killer.

Man kann sich auf der Homepage http://www.level26.com zu jedem Kapitel kurze Videos anschauen, deren Weglassen aber nicht schlimm ist. Ich selbst habe sie mir nicht angeschaut. Der Autor ist übrigens der Schöpfer der CSI Serien. Auf jeden Fall kann ich die Bücher sehr empfehlen! Es sind absolute Pageturner und ich hoffe, dass noch ein paar weitere Bücher rauskommen werden .

Wen ich ein wenig neugierig gemacht habe, der sollte die Bücher direkt bestellen oder sich in der Buchhandlung seines Vertrauens kaufen. Natürlich verlinke ich wieder auf eine tolle Hamburger Buchhandlung, die auch einen tollen Online-Shop hat!

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Sparstrumpf-Challenge

Soeben habe ich bei Instagram die Sparstrumpf-Challenge vom BücherKaffee entdeckt und werde da auf jeden Fall dran teilnehmen. Hier einmal die Regeln und Eckdaten der Challenge:

Von wann bis wann?

  • Vom 1.März 2016 bus 28.Februar 2017

Was kommt in den Sparstrumpf?

  • 1 gelesenes Buch >> 2,00 € in die Spardose (Betrag natürlich individuell wählbar)
Die Challenge-Regeln
  • Je fertig gelesenem Buch wird der selbst gewählte Betrag in den Sparstrumpf / in die Spardose geworfen.
  • Dieses Geld ist dann bis zum Ende der Challenge tabu, d.h. der Strumpf / die Dose bleibt geschlossen.
  • Am 28. Februar 2017 endet die Challenge und der Strumpf / die Dose darf geöffnet werden. Dann kann man ausgiebig shoppen gehen, sich etwas Tolles gönnen – oder einfach weiterlesen und weitersparen.
  • Seid konsequent und tut das Geld am besten immer gleich in die Kasse, denn man verliert sonst leicht den Überblick. Hilfreich ist auch eine Auflistung der gelesenen Bücher im eigenen Challenge-Post.
  • Kleiner Tipp: Ich persönlich lege die gelesenen Bücher immer direkt neben die Spardose bis ich das Geld eingeworfen habe, sonst geht es doch sehr schnell vergessen. Erst danach räume ich die Bücher wieder ins Regal.
  • Es wäre schön, wenn ihr auf eurem Blog einen Challenge-Beitrag anlegt. So kann jeder viel einfacher den Fortschritt der anderen Challenge-Teilnehmer nachvollziehen. Das Logo für die 5. Challenge darf gerne mitgenommen werden.
  • Wenn ihr kein Blog haben solltet, dann hinterlasst einfach hin und wieder einen Kommentar hier im Kommentarfeld über euren Fortschritt.

Meine gelesenen Bücher ab 1.März 2016:

  • Anthony E. Zuiker – Level 26 Dunkle Offenbarung

Monika Feth – Der Mädchenmaler

Foto 29.02.16-8Irgendwann in der Schulzeit habe ich Der Erdbeerpflücker von Monika Feth gelesen und ich weiß gar nicht, warum ich bis heute gewartet habe um diese Reihe weiter zu lesen. Dank einem großen Hungergefühl und der großen Kisten mit Mängelexemplaren bei meinem RWE-Center, durfte nun endlich Der Mädchenmaler einziehen. Ich habe eine ganz süße Sonderausgabe erwischt, die in mir den Wunsch geweckt hat, alle Bücher dieser Reihe in dieser Sonderausgabe haben zu wollen.

Worum geht es also?

Wer bereits den ersten Teil gelesen hat, ist mit Jette und Merle vertraut und kennt ihre tragische Vorgeschichte. Auch in diesem Teil gerät eine Freundin von den beiden in Gefahr. Ilka ist die Freundin von ihrem neuen Mitbewohner Mike. Jette merkt schnell, dass irgendwas bei Ilka im argen liegt. Sie ist sehr verschlossen und verhält sich oft seltsam. Darauf angesprochen, dass sie unbedingt Kunst studieren sollte, reagiert sie extrem heftig. Sie übernachtet zwar oft bei Mike, aber haut meistens mitten in der Nacht wieder ab. Ilka lebt mit ihren Zwillingsgeschwistern bei ihrer Tante, weil ihre Eltern einen tödlichen Autounfall hatten, allerdings stellt sich heraus, dass bei diesem Unfall nur der Vater gestorben ist und die Mutter seitdem in einem Heim lebt. und das sie einen weiteren Bruder hat, der Ruven heißt und ein berühmter Maler ist, verschweigt sie auch. Ilka kämpft sehr mit sich und erinnert sich oft mit Unbehagen an ihre Kindheit zurück und wie man sehr schnell erfährt, auch zu Recht. Ilka und Ruven waren nämlich ineinander verliebt! Und während Ilka bewusst ist, dass das alles ein Fehler und Falsch war, ist ihr Bruder Ruven mehr denn je von ihr und ihrer Liebe besessen und plant sich Ilka zurück zu holen.

 

Monika Feth schreibt wirklich sehr tolle Bücher, die zwar in die Kategorie Jugendbücher fallen, aber man auch als Erwachsener gut lesen kann ohne das Gefühl zu haben, dass es zu seicht ist. Das hat man bei Jugendbüchern ja sehr oft, also mir geht es jedenfalls so 😀

Ich habe hier auch mal eine tolle Buchhandlung aus Hamburg verlinkt, wo man die Bücher entweder direkt vor Ort kaufen kann oder eben auch online bestellen kann. Dafür brauch es nämlich kein Amazon 😉

Der Mädchenmaler von Monika Feth hier bestellen.