Ursula Poznanski – Fünf

Foto 29.02.16-7Dieses Buch stand lange auf meiner Wunschliste. Ich hatte nur Gutes von Ursula Poznanski gehört und habe bei den Mängelexemplaren direkt zugeschlagen ohne mir den Klappentext auch nur anzuschauen. Das mache ich übrigens sehr oft. Bei meinen Lieblingsautoren lese ich grundsätzlich keine Klappentexte mehr, da ich gar nicht erst wissen will worum es geht, sondern mich komplett unvoreingenommen darauf einlassen möchte. Genauso ist es bei Autoren, die ich zwar nicht kenne, aber durch Empfehlungen oder Social Media ungefähr weiß worum es geht oder es mir gefallen könnte.

Worum geht es?

Das Buch startet direkt mit einem sehr spannenden Prolog, der viel verspricht.

»Die Stelle, an der sich sein linkes Ohr befunden hatte, pochte im Rhythmus seines Herzschlags.«

Damit hatte mich die Autorin direkt für sich gewonnen und ich war sehr gespannt wie es weiter geht. Und es geht auch spannend und sehr interessant weiter. Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln in einem sehr ungewöhnlichen Fall. Auf einer Kuhweide wird die Leiche einer Frau gefunden, die Koordinaten auf ihren Fußsohlen tätowiert hat. Als die Kriminalbeamten die Koordinaten aufsuchen, finden sie eine Dose mit einer menschlichen Hand darin und einem Zettel darin, der ein Rätsel beinhaltet. Ein Kollege bringt die beiden auf die richtige Spur, indem er ihnen sagt, dass es sich dabei um Geocaching handelt und damit beginnt die Jagd nach dem Mörder, der noch lange nicht fertig ist.

Der Geocaching Aspekt ist wirklich sehr interessant und durch die immer neuen Rätsel, die durch den Mörder gestellt werden, wird man als Leser auf eine besondere Art zum miträtseln und ermitteln animiert. Insgesamt hat mir der reine Fall, die Details und die Ermittlung sehr gut gefallen, aber leider hat mich auch etwas sehr gestört. Beatrice Kaspary lebt getrennt von ihrem Mann, hat zwei Kinder und versucht sich in dem Spagat zwischen Job und Familie. Das ist natürlich alles andere als leicht, aber dieses private Gedusel hat mich reichlich genervt. Es hat für mich nichts zur Handlung beigetragen, mir Beatrice auch nicht sympathischer gemacht, eher sogar unsympathischer. Ich werde aber definitiv auch noch das nächste Buch der Reihe lesen und Beatrice eine Chance geben, sich weniger nervig und kopflos zu präsentieren.

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