Max Bentow – Die Totentänzerin

Foto 26.04.16Die Totentänzerin ist der dritte Teil der Reihe um Nils Trojan. Direkt zu Beginn befinden wir uns in einer Szene aus der Vergangenheit. Ein dunkles Zimmer, ein junges Mädchen und ein deutlich älterer Mann. Genauer gesagt ein Freund der Eltern. Die beiden haben heimlich, aber einvernehmlich Sex und plötzlich steht jemand weiteres im Zimmer und der Mann ist tot. Liegt mit eingeschlagenem Schädel auf dem Mädchen. Damit ist die Brücke zu einem neuen Fall für Nils Trojan geschlagen und eine neue Mordserie beginnt.

Ein Mörder zieht durch Berlin und hinterlässt eine Spur toter Pärchen. Die Tatorte sind immer gleich inszeniert: er mit eingeschlagenem Kopf auf die Frau gefesselt. Die Nachtwäsche immer auf die gleiche Weise am Tatort drapiert. Auch ist der Mann immer um einiges älter als die Frau. Doch wer hegt solchen Hass gegen Pärchen, dass er sie tötet? Für Nils Trojan ergibt sich wieder ein schwieriger Fall, der ihm einiges an Kopfzerbrechen verursacht und ihn in einen schwierigen Konflikt bringt, denn plötzlich steht die Frau seines Chefs an einem der Tatorte und gerät in Verdacht etwas mit den Mordfällen zu tun zu haben.

Achtung:

Im folgenden Absatz wird einem ein wenig die Spannung genommen!

Danach kann man aber unbedenklich weiter lesen

Auch dieses Buch hat mich wieder gefesselt und mich zum mitdenken angeregt. Durch das erste Kapitel kennt man den Auslöser für diese Mordfälle und als Theresa Landsberg, die Frau des Chefs, damit hineingezogen wird, macht man sich reichlich Gedanken. Auch in diesem Buch wechselt die Perspektive in den einzelnen Kapiteln. So bekommt man oft mit wie Theresa Landsberg in ihren wahnhaften Momenten Dinge tut, an die sie sich später nicht erinnern kann. So verhärtet sich auch beim Leser immer weiter der Verdacht, dass Theresa etwas mit diesen Morden zu tun hat, aber so sicher ich mir war, so überrascht wurde ich doch am Ende, wer tatsächlich hinter den Mordfällen steckt.

Für mich hat Max Bentow eine tolle Story entwickelt, die einen ein weiteres Mal in menschliche Abgründe blicken lässt. Und auch wenn oft kritisiert wird, dass seine Bücher ja vom Story-Telling her gleich sind, so kann ich nur sagen: Sebastian Fitzek wird dafür kritisiert, dass seine neuen Bücher keine typischen Fitzeks sind… wie man es macht, macht man es falsch.

Hat schon jemand das Buch gelesen und mag mir seine Meinung verraten?

Und der obligatorische Link zum Kauf bei der Buchhandlung  meines Vertrauens darf natürlich auch nicht fehlen:

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Max Bentow – Die Puppenmacherin 

Seit neustem habe ich einen Skoobe-Account und eigentlich hatte ich mir vorgenommen dort nur Bücher zu lesen, die sich auch auf meinem SuB befinden, damit ich diesen auch endlich mal abbauen kann. Meine Leselampe finde ich nämlich zu hell und finde es ganz angenehm abends im Bett mit meinem iPad zu lesen. Hat mit diesem Buch jetzt nicht so gut funktioniert, aber immerhin komme ich so meinem Jahresziel näher.

Den ersten Teil von Max Bentow hatte ich bereits nur so verschlungen und so standen die anderen Teile schon lange auf meiner Wunschliste. Und da mich mein anderes Buch gerade etwas langweilt – ein Liebesroman, wen wundert es -, mein SuB mich auch gerade nicht so anspricht, habe ich mal Skoobe durchforstet. So wurde es Die Puppenmacherin. Bei den Romanen von Max Bentow handelt es sich um eine Reihe, die sich um die Kriminalkommissar Nils Trojan dreht. Nils Trojan ist geschieden, hat eine Tochter und ist in seine Therapeutin verliebt. Er kämpft vermehrt mit den Bildern, die ihm an den schrecklichen Tatorten begegnen und leidet unter Panikattacken. Ich mag ihn sehr.

Nun zum Inhalt des Buches:

Auch in diesem Fall bietet sich Nils Trojan ein schreckliches Bild. Eine junge Frau wurde in den Keller gelockt und dort auf unvorstellbare Weise getötet. Ihr Körper ist umgeben von Bauschaum und auch in ihrem Mund und ihrer Nase befindet sich dieser. Einige Details erinnern Trojan an einen Fall von Entführung, bei dem eine junge Frau in einem Keller gefangen gehalten wurde und ihr Körper teilweise bereits mit Bauschaum überzogen war. Aber der Täter von damals ist tot. Die Details waren der Presse nicht bekannt. Konnte es sich hierbei also um einen Nachahmungstäter handeln? Josephin ‚Josie‘ Maurer war damals das Opfer und arbeitet sich langsam in ihr altes Leben zurück. Sie hat ein kleines Geschäft in dem sie selbstgehäkelte Puppen verkauft. Gemeinsam mit ihrem Freund präsentiert sie auf einem Animation-Kurzfilm-Festival dessen Film in dem eine ihrer Puppen eine Rolle hat. Sie gewinnt dort eine Preis, steht plötzlich im Mittelpunkt und dann erhält sie abends einen Anruf, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Es ist die Stimme ihres Peinigers. Aber wie kann das sein? Karl Junker starb doch ein Jahr zuvor. Und plötzlich sterben Personen aus ihrem direkten Umfeld und Nils Trojan geht auf die Jagd.

Mein Fazit:

Wie bereits erwähnt mag ich Nils Trojan. Er versucht den Spagat zwischen Job und Privatleben, heult dabei aber nicht in einer Tour wehleidig herum, obwohl er enorm unter seinen Fällen leidet und dadurch auch wenig Zeit für seine Tochter hat. Für mich stimmt das Verhältnis Ermittlungsarbeit:Privatleben.

Vom Aufbau her ist das Buch wie sein Vorgänger. Mir gefällt das. Viele kritisieren, dass Max Bentow in seinem zweiten Band nichts Neues probiert, aber warum auch. Es sind beides sehr spannende Bücher, die sich sehr gut lesen lassen, da der Schreibstil flüssig ist und einem durch den Wechsel der Perspektiven verschiedene Einsichten geboten werden. Man ‚darf‘ in jeden Kopf einmal reinschauen, was ich immer sehr gerne mag. Dadurch wird es auch nicht so schnell eintönig. Wer also auf der Suche nach einem spannenden Thriller ist, den man auch gut in einem Zug weglesen kann, der ist bei Max Bentow gut aufgehoben.

 

Hier folgt auch direkt wieder der Link zu den Büchern:

 

 

Total Repair Doppel Elixier

Foto 06.04.16Vor ein paar Tagen habe ich von L’orèal ein kleines Päckchen erhalten. Darin enthalten war ein Express-Repair-Spray von Elvital. Genau genommen das Total Repair 5 Doppel Elixier. Ich habe mich direkt gefreut, denn meine Haare und ich stehen zur Zeit reichlich auf Kriegsfuß. Langsam aber sicher werden sie wieder länger und ich versuche alles um keine Spliss zu bekommen und gleichzeitig habe ich ständig Knoten in den Haaren. Wie passend, dass das Spray leichte Kämmbarkeit, Schutz vor Haarbruch und SOS-Reparatur von Spliss verspricht.

Was verspricht das Spray?

Durch die Kombination aus Pro-Keratin und einem Glanz-Pflege-Serum soll das Spray für eine sofortige Veränderung der Haare wirken, ohne dabei die Haare zu beschweren. Repariertes und kämmbares Haar, voll Glanz und Geschmeidigkeit.

Mein Fazit?

Ich habe das Spray jetzt einige Tage getestet und bin bis jetzt sehr zufrieden. Nach der Haarwäsche sprühe ich es in das handtuchtrockene Haar und kann meine Haare dann viel leichter mit einem Kamm durchkämmen. Außerdem habe ich den Eindruck, dass meine Haare schneller trocknen beim Föhnen. Zum ersten Mal seit langem habe ich meine Haare mal wieder komplett trocken geföhnt. Danach fühlen sich meine Haare schön weich an, glänzen schön und wirken dadurch gesünder. Ich mag sie sogar wieder mehr offen tragen, weil ich weniger sprödes, abstehende Haare habe.

Das Tolle ist, dass man das Spray auch einfach ins trockene Haar sprühen kann, da man diese Sprühkur nicht ausspülen muss. Morgens sprühe ich mir das Spray in die Längen und kämme dann problemlos meine Haare. Auf den Ansatz mache ich kein Spray, wenn die Haare trocken sind, da ich schnell fettendes Haar habe und es nicht noch zusätzlich mit Produkten belasten möchte.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden und werde das Spray weiterhin in meiner täglichen Routine verwenden. Generell bin ich sehr faul was die Pflege meiner Haare betrifft, daher ist dieses Spray ideal. Schnell und einfach gepflegte Haare.