Max Bentow – Die Puppenmacherin 

Seit neustem habe ich einen Skoobe-Account und eigentlich hatte ich mir vorgenommen dort nur Bücher zu lesen, die sich auch auf meinem SuB befinden, damit ich diesen auch endlich mal abbauen kann. Meine Leselampe finde ich nämlich zu hell und finde es ganz angenehm abends im Bett mit meinem iPad zu lesen. Hat mit diesem Buch jetzt nicht so gut funktioniert, aber immerhin komme ich so meinem Jahresziel näher.

Den ersten Teil von Max Bentow hatte ich bereits nur so verschlungen und so standen die anderen Teile schon lange auf meiner Wunschliste. Und da mich mein anderes Buch gerade etwas langweilt – ein Liebesroman, wen wundert es -, mein SuB mich auch gerade nicht so anspricht, habe ich mal Skoobe durchforstet. So wurde es Die Puppenmacherin. Bei den Romanen von Max Bentow handelt es sich um eine Reihe, die sich um die Kriminalkommissar Nils Trojan dreht. Nils Trojan ist geschieden, hat eine Tochter und ist in seine Therapeutin verliebt. Er kämpft vermehrt mit den Bildern, die ihm an den schrecklichen Tatorten begegnen und leidet unter Panikattacken. Ich mag ihn sehr.

Nun zum Inhalt des Buches:

Auch in diesem Fall bietet sich Nils Trojan ein schreckliches Bild. Eine junge Frau wurde in den Keller gelockt und dort auf unvorstellbare Weise getötet. Ihr Körper ist umgeben von Bauschaum und auch in ihrem Mund und ihrer Nase befindet sich dieser. Einige Details erinnern Trojan an einen Fall von Entführung, bei dem eine junge Frau in einem Keller gefangen gehalten wurde und ihr Körper teilweise bereits mit Bauschaum überzogen war. Aber der Täter von damals ist tot. Die Details waren der Presse nicht bekannt. Konnte es sich hierbei also um einen Nachahmungstäter handeln? Josephin ‚Josie‘ Maurer war damals das Opfer und arbeitet sich langsam in ihr altes Leben zurück. Sie hat ein kleines Geschäft in dem sie selbstgehäkelte Puppen verkauft. Gemeinsam mit ihrem Freund präsentiert sie auf einem Animation-Kurzfilm-Festival dessen Film in dem eine ihrer Puppen eine Rolle hat. Sie gewinnt dort eine Preis, steht plötzlich im Mittelpunkt und dann erhält sie abends einen Anruf, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Es ist die Stimme ihres Peinigers. Aber wie kann das sein? Karl Junker starb doch ein Jahr zuvor. Und plötzlich sterben Personen aus ihrem direkten Umfeld und Nils Trojan geht auf die Jagd.

Mein Fazit:

Wie bereits erwähnt mag ich Nils Trojan. Er versucht den Spagat zwischen Job und Privatleben, heult dabei aber nicht in einer Tour wehleidig herum, obwohl er enorm unter seinen Fällen leidet und dadurch auch wenig Zeit für seine Tochter hat. Für mich stimmt das Verhältnis Ermittlungsarbeit:Privatleben.

Vom Aufbau her ist das Buch wie sein Vorgänger. Mir gefällt das. Viele kritisieren, dass Max Bentow in seinem zweiten Band nichts Neues probiert, aber warum auch. Es sind beides sehr spannende Bücher, die sich sehr gut lesen lassen, da der Schreibstil flüssig ist und einem durch den Wechsel der Perspektiven verschiedene Einsichten geboten werden. Man ‚darf‘ in jeden Kopf einmal reinschauen, was ich immer sehr gerne mag. Dadurch wird es auch nicht so schnell eintönig. Wer also auf der Suche nach einem spannenden Thriller ist, den man auch gut in einem Zug weglesen kann, der ist bei Max Bentow gut aufgehoben.

 

Hier folgt auch direkt wieder der Link zu den Büchern:

 

 

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