Stephen King – Das Mädchen

das mädchen
Das Mädchen von Stephen King

Knaur TB

Erschienen 2012

304 Seiten

 

 

 

Ich muss ja wirklich sagen, da hat der Freund Weihnachten etwas angerichtet indem er mir mein erstes Buch von Stephen King geschenkt hat. In meinem Kopf war Stephen King nur Horror und ich stellte mir typische Horrorfilme in Papierformat vor. Aber dem ist gar nicht so. Gerade habe ich Das Mädchen von ihm beendet und war wieder sehr angetan. Stephen King spielt wunderbar mit der Fantasie eines Kindes, der Erwartungshaltung des Lesers und den Streichen, die einem ein Wald spielen kann.

Worum geht es also in Das Mädchen?

Trisha ist neun Jahre alt, groß für ihr Alter und lebt nach der Scheidung ihrer Eltern mit ihrem Bruder Pete bei der Mutter. Seit der Scheidung streiten sich Trishas Mutter Quillt und Pete in einer Tour. An den Wochenenden unternehmen die drei oft Ausflüge, die ihre Mutter für sie ausgesucht hat. So geht es für die drei an diesem Wochenende zu einer Wanderung in die Appalachen. Bereits die gesamte Fahrt über Streiten sich Mutter und Sohn und setzen ihre Streiterei im Wald weiter fort. Trisha ist immer mehr und mehr genervt und lässt sich ein Stück zurückfallen. Als sie merkt, dass sie pinkeln muss verlässt sie den Weg um eine geeignete Stelle für ihr Geschäft zu finden. Logischerweise kommen keine Stellen in Frage, von wo aus sie den Weg noch sehen kann, denn dann können sie ja auch die Leute vom Weg aus sehen und das möchte Trisha nun wirklich nicht. Und so begeht Trisha einen großen Fehler. Sie geht immer tiefer in den Wald hinein und wie sollte es anders sein? Sie findet den Weg nicht mehr zurück. Trisha hat sich verlaufen. Aber anstatt in Panik zu verfallen und sich weinend auf den nächstbesten Baumstamm niederzulassen, geht sie weiter. Ausgestattet mit Rucksack, Walkman, ein wenig Essen und ein wenig Trinken begibt sich Trisha in ihren eigenen Überlebenskampf.

Während die Polizei auf einer völlig falschen Fährte unterwegs ist und glaubt, dass Trisha von einem Pädophilen entführt worden sein könnte, hat Trisha nicht nur gegen Hunger, Angst und jede Menge Stechmücken zu kämpfen. Sie merkt recht bald, dass sie von etwas beobachtet wird. Dieses Etwas scheint sie zu verfolgen und je öfter Trisha auf umgestürzte Bäume mit tiefen Krallenspuren und getötete Tiere trifft, desto sicherer ist sie sich, dass es dieses Etwas es auf sie abgesehen hat. So wächst Trishas Überlebenskampf in eine ganze neue Dimension…

 

Mein Fazit:

Wieder ein sehr gutes Buch von Stephen King, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die ganze Zeit über habe ich mit Trisha mitgefiebert, die ja nun erst neun Jahre alt ist. Was mir besonders gefallen hat ist die Darstellung von Trisha. Absolut realistisch! Kindlich, aber auch besonnen und „erwachsen“ genug in ihrem Handeln und der Einschätzung der Situation. King macht sich die Umgebung des Waldes perfekt zu Nutzen und spielt mit den Gefahren und Illusionen, die ein Wald so bietet. Immer wieder fragt man sich, ob es sich um eine Sinnestäuschung handelt oder wirklich etwas hinter dem Baum lauert. Wird Trisha es schaffen? Schafft sie es alleine raus? Oder wird sie doch noch gefunden? Oder überlebt sie das Ganze gar nicht?

Natürlich werde ich das Ende nicht verraten, aber ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus!

Und dafür hier der obligatorische Link zum Online-Shoppen oder natürlich ab in die Buchhandlung!

Stephen King – Das Mädchen 

 

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