Ian Rankin – Ein kaltes Herz

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Ein kaltes Herz von Ian Rankin

Goldmann Verlag 

Erschienen 2010 

125 Seiten

 

 

 

 

 

Ian Rankin gehört für mich zu den Autoren, die ich blind kaufe. Er schreibt gute, solide Krimis, die mich bisher immer gut unterhalten haben. So auch dieses Mal. Bei Ein kaltes Herz handelt es sich um eine Kurzgeschichte und ist einfach perfekt für zwischendurch.

Also worum geht es in diesem Buch?

Gravy arbeitet auf dem Friedhof und schnell wird klar, dass Gravy ein wenig zurückgeblieben zu sein scheint bzw autistische Züge aufweist. Er ist ein Herzensguter, der sich seit jeher vom Friedhof magisch angezogen fühlt und sehr glücklich darüber ist dort arbeiten zu dürfen. Als Gray gerade den Friedhof für die Nacht abschließen möchte, erscheint sein „Freund“ Benjy. Wieder einmal bittet er ihn etwas für ihn zu verstecken, aber es ist etwas seltsam an Benjy. Er läuft seltsam gekrümmt, röchelt irgendwie und bittet Gravy darum ihn zu verstecken. Gravy wundert sich zwar über sein Verhalten, aber versteht bis zu dem Moment als Benjy tot am Boden liegt nicht, was eigentlich los ist. Und auch dann erkennt Gravy eigentlich nur, das Benjy tot ist und voller Blut. Und so steckt er plötzlich in einem Fall eines schilfgelaufenen Überfalls, Mafia-ähnlichen Verhältnissen und polizeilichen Ermittlungen.

Ich brauchte eine wenig um in den Schreibstil reinzufinden. So geht es mir bei Kurzgeschichten aber immer. Nachdem ich allerdings reingefunden hatte, habe ich das Buch auch direkt durchgelesen. Ian Rankin schafft es in diesem Buch Liebhaber von Krimis und Kurzgeschichten gleichermaßen auf ihre Kosten kommen zu lassen. Die Ermittlungsarbeiten wirken nicht allzu sehr konstruiert und recht plausibel. Viel interessanter fand ich aber die Geschichte um die eigentlichen Verbrecher herum. Wie alles miteinander verwoben und verworren ist.

Dieses Buch eignet sich ideal für zwischendurch oder um es in der Handtasche mitzunehmen. Insgesamt ein solides Buch, dass aufgrund der Kürze keine Langeweile aufkommen lässt, aber einen auch nicht an den Rand eines Herzinfarkts bringt.

Und hier dann der obligatorische Link zur Buchhandlung meines Vertrauens, für den Fall der Fälle, dass die eigene Buchhandlung es nicht vorrätig hat:

Ian Ranking – Ein kaltes Herz

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