Kai Meyer – Die fließende Königin

konigin

Die fließende Königin von Kai Meyer 

Heyne Verlag 

Erschienen 2004

271 Seiten

 

 

 

 

Kai Meyer zählt zu den erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren und mittlerweile habe ich bereits das eine oder andere Buch von ihm gelesen. Bis jetzt haben mir wirklich alle gefallen und da reiht sich selbstverständlich die Merle-Trilogie mit ein.

Die fließende Königin ist der der erste Band und ich war einfach von der ersten Seite an verliebt.

Merle ist ein Waisenkind und lebt in einem fantastischen Venedig um 1900. Gemeinsam mit der blinden Junipa, die aus einem anderen Waisenhaus kommt, geht Merle bei Arcimboldo in die Lehre. Arcimboldo hat eine Spiegelwerkstatt und neben Merle und Junipa sind noch drei weitere Jungs in der Lehre. Gleich zu Beginn lernen die beiden Unke kennen, die gute Seele des Hauses. Unke trägt eine Maske vor ihrem Mund und scheint damit ein Geheimnis zu verbergen.

In der ersten Nacht wird Merle von einem Geräusch im Hof wach und als sie aus dem Fenster schaut, sieht sie wie Unke in den Brunnen steigt. Über Unke Verhalten verwundert, möchte Merle es direkt Junipa erzählen, aber sie ist gar nicht in ihrem Bett und so macht Merle sich auf die Suche nach ihr. Merle findet Junipa in der Werkstatt von Arcimboldo und zu ihrem Erstaunen stellt sie fest, dass Junipa sehen kann. Arcimboldo hat ihr Spiegelaugen eingesetzt.

Aber Venedig selbst wird von den Ägyptern bedroht und das Einzige was es momentan noch vor der feindlichen Übernahme schützt, ist die fließende Königin. Allerdings weiß keiner genau wer oder was die fließende Königin ist. Eines Abends findet Merle heraus, dass es einige Stadträte geschafft haben, die Essenz der fließenden Königin zu fangen und wollen diese an die Ägypter verkaufen. Das kann Merle nicht zulassen und so entwendet sie in einer waghalsigen Aktion den Stadträten die Essenz und flieht vor ihnen, weil nur sie jetzt noch Venedig retten kann. Und damit beginnt ein wunderbares Abenteuer mit jeder Menge Meerjungfrauen, Wesen aus der Hölle und einem fliegenden steinernen Löwen.

 

Kai Meyer hat es geschafft mich von der ersten Seite an mit seiner Geschichte zu fesseln. Diese Kombination aus Venedig – einem realen Ort – den fantastischen Elementen und Merle, die sich nicht ohne Angst in dieses Abenteuer begibt, hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil von Meyer ist sowohl für Kinder und Jugendliche geeignet, als auch für Erwachsene. Einfach ein sehr flüssiger Schreibstil ohne sperrige Passagen, die einen ins Stocken geraten lassen.

Wer also Lust hat in ein altes Venedig zu tauchen, in dem ein junges Mädchen versucht den Zauber der Stadt zu retten, dann ist die Merle-Trilogie ideal dafür.

 

Ein Gedanke zu “Kai Meyer – Die fließende Königin

  1. Hallo Victoria! Deine Rezension ist sehr gut. Kai Meyer hat mich mit seinen Büchern bisher auch immer begeistert! Gerade hab ich mir das zweite Buch der „Seiten der Welt“ gekauft und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte 🙂
    Liebe Grüße
    Svenja

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