Eberhard Rathgeb – Cooper

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Cooper von Eberhard Rathgeb

Hanser Literaturverlag

Erschienen 2016

138 Seiten

 

 

 

Bisher war mir Eberhard Rathgeb kein Begriff, aber ich habe die Leseprobe zu Cooper gelesen und war sehr angetan.

Eine kleine Familie hat ein Haus auf dem Land gekauft, aber was sie nicht ahnen, das Schicksal wird sie bald auf grausame Weise einholen. Bei einer Tankpause treffen die Kinder auf eine kleine Katze, die nur ein Auge hat und trennen sich nur ungern von ihr. Gleichzeitig scheint in diesem Dorf kein anderer Mensch zu sein, die Tankstelle scheint gerade nicht besetzt und auf der Suche nach jemandem, begibt sich der Vater in die Werkstatt. Dort steht plötzlich ein Junge, der komisch grinst und so schnell er da war, so schnell ist dieser auch wieder verschwunden. Endlich ist der Tankwart da und als der Vater diesen darauf anspricht, reagiert der Tankwart irgendwie seltsam. Der Vater verdrängt dieses komische Erlebnis jedoch schnell wieder und die Fahrt zum neuen Haus geht weiter. Am nächsten Tag geht der Vater mit den Töchtern an den See, während die Mutter Zuhause bleibt und Fenster putzen will und genau da schlägt das Schicksal zu.

Meine Meinung:

Die Leseprobe gefiel mir wirklich sehr gut, da sie etwas irgendwie beklemmendes und spannendes und einen Hauch von etwas Übernatürlichem hatte. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass Buch hat doch eine ganz andere Wendung genommen und ich bin irgendwie auch ein wenig enttäuscht oder frustriert. Ich hatte eine ähnliche Geschichte wie Tony & Susan von Austin Wright erwartet und vermutlich liegt darin das Problem. Die Richtung die das Buch nahm war schlichtweg nicht meins. Es war auf keinen Fall schlecht und vielleicht weiß ich auch einfach ein Buch, dass ich getrost als Literatur bezeichnen kann, nicht zu schätzen, aber es war einfach nicht meins. Meine Erwartung war eine andere und am Ende hatte ich ein wirklich deprimierendes Buch, dass das Schicksal und seine Folgen für eine Familie zeigt. Kurz und knapp auf nur 138 Seiten zwei Schicksalsschläge und deren Folgen ohne Schnörkelei. Auch der Schreibstil ist sehr nüchtern ohne unnötigen Schnickschnack, Anführungszeichen und direkte Rede.

Insgesamt also ein Buch auf das man definitiv Lust und die richtige Stimmung haben muss. An einem kalten Wintertag, bei Kaminfeuer und einem Glas Rotwein wirkt das Buch bestimmt auch anders. Vielleicht lese ich es dann einfach noch mal und schaue wie es dann auf mich wirkt.

Wen ich aber bis hierhin noch nicht abgeschreckt habe, der kann es hier bestellen:

Cooper: Roman

 

 

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