Michael Robotham – Adrenalin

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Adrenalin von Michael Robotham

Goldmann Verlag

Erschienen 2011

444 Seiten

 

 

 

Adrenalin ist der erste Band der Reihe um Joe O’Loughlin und damit der Beginn einer tollen Reihe. Ich hatte großes Glück als ich dieses Buch bei Exlibris Lisa gewonnen habe. Sie hat mir damit einen weiteren tollen Autor in mein kleines pinkes Bücherbuch gebracht. Und damit noch mehr das Gefühl, dass es zu viele tolle Bücher und viel zu wenig Zeit gibt! Wo ist die einsame Insel, wenn man sie braucht?

Aber nun lieber mal zur Story.

Joe O’laughlin ist Psychologe und wird direkt zu Anfang zu einem höchst nervenaufreibendem Fall gerufen. Ein schwerkranker Teenager sitzt auf dem Dach eines Krankenhaus und droht zu springen. Allerdings wäre O’Loughlin kein guter Psychologe und der Protagonist einer so beliebten Reihe, wenn er es nicht schaffen würde, den Jungen zu retten. Diese Rettungstat geht aber nicht ohne Ärger einher, denn seine Frau ist alles andere als davon begeistert, dass er sich in diese äußerst gefährliche Situation begeben hat. Er hat nicht nur Frau und Tochter, sondern auch Parkinson und solche Adrenalin bringenden Aktionen sind natürlich nicht gut für seine Gesundheit. Seine Erkrankung ist immer mal wieder Thema im Lauf des Buches und irgendwie ist es auch genau das, was ihn als Person auch so interessant macht. Er ist sich dieser Krankheit bewusst, wird auch oft genug dadurch behindert, auch wenn sie noch ganz am Anfang ist und ist sich dadurch aber auch so sehr dem Glück bewusst, dass er mit seiner Familie hat. Endlich mal ein Protagonist, der nicht Single ist und ein Alkoholproblem hat.

Aber der Teenager auf dem Dach ist schnell gerettet und danach erst startet die eigentliche Story. Zufällig sieht O’Loughlin die Bergung einer Leiche mit an und erfährt kurze Zeit später, dass es sich dabei um eine ehemalige Patientin von ihm handelt. Problem dabei ist, dass diese Patientin ihn einmal wegen sexueller Belästigung angezeigt hat, weil er ihre Avancen nicht annehmen wollte. Sie hat diese Anzeige umgehend wieder zurück genommen, aber genau diese Anzeige ist es, die ihn in das Visier der Polizei bringt. Der ermittelnde Polizist glaubt ihm schlichtweg kein Wort, denn im Kalender der Frau finden sich ein Termin mit seinen Initialen genau an dem Tag als sie offensichtlich starb bzw. ermordet wurde.

Während O’Loughlin versucht seine Unschuld zu beweisen – wobei er sich dabei immer weiter hinein reitet – scheint sein bester Freund sich an seine Frau ran zu machen. Dieser ganze Fall reibt O’Loughlin enorm auf und lässt ihn tief in der Vergangenheit graben um diesen Fall aufzudecken und den waren Täter zu finden. Und je näher er dieser Lösung kommt, desto mehr wird ihm bewusst, dass er da in etwas hineingeraten ist, dass so verstrickt ist, dass es wirklich unglaublich erscheint. Aber am schlimmsten ist, dass er erahnt, dass seine Familie in höchster Gefahr schwebt.

 

Meine Meinung:

Der Name ist Programm. Mich hatte Robotham ab der ersten Seite. Er hätte diesen Psychothriller nicht besser starten können und mich damit auch direkt gefesselt. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und wie bereits am Anfang erwähnt: das war lange nicht meiner letzter Michael Robotham! Ich kann diese Reihe bereits jetzt wärmstens empfehlen und am sinnvollsten wird es natürlich sein mit dem ersten Band anzufangen,

Und damit das auch direkt losgehen kann, ab in die Buchhandlung eures Vertrauens oder den folgenden Link nutzen:

Michael Robotham – Adrenalin

 

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