Marissa Meyer – Wie Monde so silbern

Wie Monde so silbern von Marissa Meyer

Carlsen Verlag

Erschienen 2016 

384 Seiten

 

 

 

 

Momentan reizen mich Jugendbücher und Utopien sehr, was unter anderem an dem einen oder anderen Blogger oder Booktuber und vor allem an Instagram liegt. Lange Zeit waren Krimis und Thriller mein absolutes Hauptgenre und nur ganz selten konnte sich da ein Roman einschleichen. Aber ich bin sehr froh, dass ich mich jetzt auch endlich wieder anderen und vor allem mir bisher eigentlich unbekannten Genres widme. Und schon länger stand Wie Monde so silbern auf meiner Wunschliste und da es sehr schwer ist, die gebundenen Ausgaben gebraucht zu ergattern, habe ich mich umso mehr über die Taschenbuchausgabe vom Carlsen Verlag gefreut. Das Cover spiegelt auch wirklich sehr schön die Cinderella-Geschichte wider, die sich dahinter verbirgt.

Wie Monde so silbern ist der erste Teil der Luna-Chroniken und ein wirklich gelungener Start. Cinder lebt, wie soll es anders sein, bei ihrer gemeinen Stiefmutter und deren beiden Töchtern. Cinders Vater lebt nicht mehr und so ist Cinder darauf angewiesen, weiter bei ihrer Stiefmutter zu leben und für diese zu arbeiten. Sie ist nicht nur die unerwünschte Stieftochter, sondern auch noch ein Cyborg, also eine Mischung aus Maschine und Mensch. Dadurch ist sie in der Gesellschaft nicht sehr anerkannt und wird von denen gemieden, die um ihren „Zustand“ wissen, was allerdings nicht sehr viele Menschen sind.

Um das Geld für den Haushalt zu verdienen, arbeitet Cinder auf dem Markt und eines Tages steht plötzlich Prinz Kai vor ihr und bittet sie um Hilfe. Selbstverständlich versucht sie alles um ihm bei seinem Problem helfen zu können, aber da kommt ihr erstmal die Blaue Pest in die Quere, die auf dem Markt ausbricht und später auch bei Cinders Schwester. Aber was hat das alles mit Cinder zu tun und vor allem mit der Königin von Luna?

 

Mein Fazit:

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und die nächsten Teile werden auch zeitnah gelesen. Schließlich will ich ja wissen, wie das Ganze weiter geht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen und man hat keineswegs das Gefühl in einem Jugendbuch unterwegs zu sein, dass sich auch wirklich nur für solche eignet. Jeder kennt die Geschichte von Aschenputtel/Cinderella und welches kleine Mädchen hat nicht auch schon mal von einem Prinzen geträumt? Diese Geschichte als Ausgangsbasis, gepaart mit der utopischen Welt und den technischen Aspekten macht dieses Buch so liebens- und lesenswert.

Von mir eine klare Leseempfehlung an alle, die sich im Young Adult Bereich wohl fühlen und auch diejenigen, die gerne noch einmal von einem Prinzen träumen wollen.

Link zum Verlag: www.carlsen.de/

 

Die Luna-Chroniken, Band 1: Wie Monde so silbern

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