Karin Slaughter – Letzte Worte

Letzte Worte von Karin Slaughter

Letzte Worte von Karin Slaughter

Blanvalet Verlag

Erschienen 2012

512 Seiten

 

 

 

Lange, lange habe ich pausiert mit den Büchern von Karin Slaughter. Das lag schlichtweg daran, dass es einen Handlungsstrang gab, den ich wirklich sehr schlimm fand. Mir ist Sara Linton sehr ans Herz gewachsen und als dann ihr Mann starb, wollte ich einfach nicht weiter lesen. Aber mir wurde nahegelegt, dass es sich wirklich lohnt weiter zu machen und gemeinsam mit Sara den Weg in ein neues Leben zu gehen. Hach ja, selten mochte ich Protagonisten so gerne. Also geht es für mich nun weiter.

In Letzte Worte ermitteln wir gemeinsam mit Sara Linton und Will Trent. Sara kehrt über die Feiertage zurück in ihre Heimatstadt und kämpft gegen die schmerzhaften Erinnerungen. Sie meidet den Weg an ihrem alten Haus vorbei und auch die Schwangerschaft ihrer Schwester erinnert sie an ihren Verlust. Doch gleich zu Beginn wird Sara von der Polizei um Hilfe gebeten. Einer ihrer alten Patienten befindet sich in Gewahrsam, weil er des Mordes verdächtigt wird. Allerdings handelt es sich dabei um einen jungen Mann, der geistig behindert ist. Als Sara im Revier ankommt, ist er tot. Selbstmord. Schnell ist ihr klar, dass das Geständnis erzwunden sein muss und von niemand geringerem als Lena Adams, der Sara die Schuld an dem Tod ihres Mannes gibt. Sara will, dass Lena endlich aus dem Verkehr gezogen wird und bittet daher das GBI um Hilfe und so kommt Will Trent dazu. Will versucht heraus zu finden, was sich wirklich ereignet hat, als ein zweiter Mord passiert und es eindeutig klar ist, dass der vermeintliche Mörder es nicht gewesen sein kann.

Mein Fazit:

Ich mag Sara. Ich mag Will. Ich mag dieses Buch. Viele kritische Stimmen habe ich dazu gelesen und manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ich zu unkritisch bin oder die anderen sich einfach ein wenig nach dem Mund reden. Karin Slaughter hat einen tollen Schreibstil, der sich sehr gut lesen lässt. Sie schafft es Charaktere zu schaffen, die einem schnell sympathisch werden. Natürlich mag es ein wenig weit daher geholt sein, dass Will Trent bedingt durch seine Legasthenie kaum Lesen kann und es trotzdem zum GBI geschafft, aber das ist ein Detail an dem ich mich nicht festnagen möchte. Das Buch ist spannend gestartet und ich fand es einen guten Wiederienstieg in die Reihe. Alle wichtigen Personen waren da, es wurde auf den Verlust von Jeff Tolliver eingegangen, aber nicht zu viel. Manchmal sind die Morde ein wenig aus dem Fokus gerückt, aber das Ende hat das eindeutig wieder gut gemacht. Ich wäre nicht auf den Täter gekommen und die Vertuschungsarbeit der hiesigen Polizei hat da ganze Arbeit geleistet. Für mich geht es in der Reihe ab jetzt wieder weiter und wer damit noch nicht angefangen hat: LOS! HOPP!

 

Letzte Worte: Thriller (Georgia-Serie, Band 2)

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