Jeffery Deaver – Wahllos

wahllos

Wahllos von Jeffery Deaver

Blanvalet Verlag 

Erschienen 24. Oktober 2016 

572 Seiten

Ein böses Spiel mit der Angst. Ein Konzert in einem beliebten Musikclub endet sehr plötzlich. Rauchgeruch dringt durch die Lüftungsanlage und die Gäste versuchen zu fliehen, aber die Notausgänge sind versperrt! Die Gäste geraten in Panik und jeder ist sich selbst der Nächste. Menschen werden niedergetrampelt, Gliedmaße brechen und drei Menschen lassen ihr Leben.
Kathryn Dance ermittelt in diesem Fall und schnell kommen ihr Zweifel daran, dass dieser Vorfall ein schreckliches Unglück war. Schnell wird klar, dass es sich dabei nicht um eine einmalige Tat handelt, sondern um einen Serientäter, der seine Taten begeht, indem er Massenpaniken auslöst.

Mein Fazit:

Ich bin sehr begeistert! Man kann sich besonders in der heutigen Zeit sehr gut in diese Situationen hinein versetzen und dieses Spiel mit der Angst macht die Story wirklich spannend und auch realistisch. Deaver hat ein sehr perfides Spiel geschaffen, dass einen einfach an das Buch fesselt. Durch den Perspektivenwechsel bleibt die Spannung durchgehend auf einem guten Level und da es sich nicht einzig und allein um den Täter dreht, sondern noch andere Ermittlungen eine Rolle Spielen und auch Dances Privatleben, kann einfach keine Langeweile aufkommen.
Kathryn Dance hat vor einiger Zeit ihren Ehemann durch eine Unfall verloren und lebt nun mit den beiden Kindern alleine. Diesen Verlust spürt man vor allem in ihrem Verhalten sowohl den Kindern gegenüber, als auch ihrem neuen Partner gegenüber. Sie achtet wirklich sehr darauf, sich selbst und ihre Kinder ausreichend zu schützen, ohne dabei eine zu große Mauer zu errichten. Ich mag dieses Zwischenmenschliche sehr und das gibt, meiner Meinung nach, den Büchern auch das besondere Etwas.
Neben wirklich spannenden Fällen, hat man auch immer das Privatleben und die Auswirkungen der Fälle in eben diese mit dabei.
Definitiv einer der besten Thriller von Deaver. Kaufempfehlung!

Jeffery Deaver – Wahllos

Mimi Jean Pamfiloff – Yours – Atemlose Liebe

51dck9n2tgl-_sx334_bo1204203200_

Yours – Atemlose Liebe von Mimi Jean Pamfiloff

Mira Verlag

Erschienen Oktober 2016

363 Seiten

 

 

 

 

Bennett Wade, seines Zeichen Ekelpaket, leitet ein riesiges Unternehmen und ist Schuld daran, dass Taylor ihren Job verliert.
So steht Taylor also vor einer schwierigen Entscheidung und eine Aussage von Wade lässt sie  den Mut fassen ein eigenes Geschäft aufzuziehen. Und so gründet sie ihrer eigene Agentur, die Coachings für Geschäftsleute anbietet. Leider läuft ihre Agentur alles andere als gut. Einzig einen interessierten Kunden gibt es und das ist ausgerechnet Bennett Wade! Doch egal wie schlecht es Taylor geht, sie will auf keinen Fall mit diesem arroganten Typen zusammenarbeiten, der neben seiner ätzenden Art, ein unglaublich gutes Aussehen hat.
Doch Bennett lässt einfach nicht locker und so lässt Taylor sich doch darauf ein.

Mein Fazit:

Puh, wie sage ich es nett und freundlich? Also dieses Cover ist einfach alles andere als schön! Man soll ein Buch ja nun wirklich nicht nach seinem Cover beurteilen, aber bei diesem ist optisch so einiges schief gegangen.
Aber ich finde Buch und Cover passen ganz gut zusammen. Es wird so unglaublich viel in diesem Buch geflucht und auch wenn man selbst ein loses Mundwerk hat, ist es so unglaublich unglaubwürdig, dass ein Geschäftsmann – Arschloch hin oder her – so bei Geschäftsterminen redet. Und von Taylor möchte ich gar nicht erst anfangen. Würde man alle Sätze entfernen in denen geflucht wird, hätte das Buch locker 100 Seiten weniger Text.
Die Story an sich konnte mich auch nicht begeistern. Ich glaube, wenn man die Geschichte um die Liebeskekse etwas mehr ausgebaut und mehr zum Mittelpunkt gemacht hätte, dann wäre das Buch besser gewesen. So war es nur ein wirklich klischeehafter, oberflächlicher Roman mit etwas Arschloch, etwas Liebe, etwas Sex.
Für mich der Flopp des Jahres!

Mimi Jean Pamfiloff -Yours – Atemlose Liebe


Mona Kasten – Begin again

monaBegin Again von Mona Kasten
LYX Verlag
Erschienen 14. Oktober 2016
496 Seiten
Allie Harper möchte einen Neuanfang starten und zieht für ihr Studium nach Woodshill. Auf der Suche nach einer WG landet sie
bei Kaden White, seines Zeichen Ekelpaket. Und obwohl Kaden ziemlich attraktiv ist mit seinem sexy Körper und den Tattoos, kann das nicht über seine Art hinwegtäuschen. Als erstes stellt er Regeln für Allie auf und die erste davon lautet: wir fangen niemals etwas miteinander an. Wirklich scharf ist Allie da auch gar nicht drauf, wobei sie sich immer mehr zu Kaden hingezogen fühlt. Und je mehr sie es schafft hinter seine harte Schale zu schauen, umso stärker wird ihr Verlangen nach ihm. Doch Allie wird aus Kaden einfach nicht schlau. Kaum lässt er sich näher an sich heran, stößt er sie im nächsten Moment umso heftiger von sich. Und langsam aber sicher ist Allie mit ihrem Latein am Ende.
Mein Fazit:
Es ist Liebe! Ich habe dieses Buch wirklich sehr sehr geliebt und bin schon sehr auf den zweiten Teil gespannt!
foto-23-11-16-13-57-14
Mir haben sowohl Kaden als auch Allie gefallen. Beide tragen eine schwere Last mit sich herum und dadurch erhalten die Charaktere einen schönen Tiefgang. Natürlich darf man auch nicht außer Acht lassen, dass Kaden ein echter Hingucker ist. Umso mehr freut es mich, dass Kaden
nicht einfach nur ein Ekelpaket ist, sondern hinter seiner Art etwas steckt. Denn nur Arschloch finde ich äußerst unattraktiv. Da helfen auch kein guter Körperbau und Tattoos mehr.
Die Bettszenen finde ich auch sehr gut und anregend beschrieben. Nicht zu plump und nicht zu schüchtern. Es gab wirklich nur eine Formulierung bei der ich dachte, was soll denn das jetzt bitte?! Aber das hat natürlich nichts daran geändert, dass ich sehr angetan bin von diesem Buch.
Der Schreibstil von Mona Kasten ist toll und lässt sich sehr flüssig lesen. Ich war völlig erstaunt als ich schon die Hälfte durch hatte und es sich noch gar nicht so lange anfühlte.
Für Liebhaber des New-Adelt-Genres ein absolutes Muss!

Mona Kasten – Begin Again

Tony Parsons – Wer Furcht sät

werfurchsaet
Wer furcht sät von Tony Parsons 

Lübbe Verlag 

Erschienen 11. November 2016 

320 Seiten

 

 

 

 

Dank einer Leserunde von Lesejury.de kam ich den Genuss eines wirklich guten Krimis.

Detective Max Wolfe sieht sich in London einer höchst ungewöhnlichen Bürgerwehr gegenüber: der Club der Henker. Dieser Club macht Jagd auf offensichtlich böse Menschen, wie Pädophile, Mörder und Hassprediger und erhängt diese und überträgt diese Hinrichtungen im Internet.
Für Max Wolfe gestalten sich die Ermittlungen nicht allzu leicht, denn die Öffentlichkeit feiert den Club der Henker fast schon als Helden. Seine Ermittlungen führen ihn in den Untergrund Londons mit seinen ganzen Tunneln und Geisterstationen und plötzlich muss Wolfe selbst erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse ist.

Mein Fazit:

Bis zu dieser Leserunde kannte ich den Namen Parsons nicht und bin froh, einen so guten Krimi gelesen zu haben. Es handelt sich dabei um den dritten Teil der Reihe um Max Wolfe. Und obwohl mir die ersten Teile fehlen, hatte ich keine Probleme in das Buch hinein zu finden, denn in sich sind die Fälle abgeschlossen und noch ist nicht zu viel in den privaten Bereichen passiert, dass man das Gefühl hat nicht hinterher zu kommen.

Von der ersten Seite an hält Parsons die Spannung und schafft es mit seinen Wendungen einen ans Buch zu fesseln. Die Charakter haben mir sehr gut gefallen und dieses Spiel mit Gut und Böse und der eigenen persönlichen Auslotung wo für einen selbst die Grenzen liegen, lassen es zu einem richtigen Page-Turner werden. Tony Parsons gebraucht wirklich keine überflüssigen Worte und die historischen Brocken machen das Buch keineswegs öde, sondern geben ihm den besonderen Touch.
Für mich ein wirklich gelungener Krimi, wenn nicht schon fast Thriller, der mich auf den Geschmack gebracht haben.

Tony Parsons – Wer Furcht sät

Liebster Blog Award

liebster1

 

Ich wurde von der lieben Denise von Kitsune Books zum Liebsten Blog Award nominiert. Vielen Dank dafür, ich habe mich riesig gefreut!

 

Für diejenigen unter uns, die diesen Award noch nicht kennen, hier einmal die Regeln:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

 

Und hier die Antworten zu den elf Fragen:

1. Welches Buch hast du zuletzt abgebrochen und warum?

Das war Der Herr der Fliegen von William Golding. Ich fand das Buch einfach nur schrecklich und Klassiker hin oder her, für mich war es eine Strafe. Mir tun alle Schüler leid, die damit heute noch gequält werden.

2. Frühling, Herbst, Sommer und Winter. Welche ist deine liebste Jahreszeit?

Das ist der Herbst! Ich bin ein Oktober-Kind und ich liebe es, wenn die Tage dunkler werden, die Bäume bunt und ich endlich wieder meine Stricksachen rauskramen kann.

3. Wenn du in die Vergangenheit reisen und eine Sache ändern könntest: welche wäre es?

Da ich an dem Verlust meines Bruders nicht beteiligt war, kann ich das leider auch nicht ändern, obwohl ich ihn zu gerne heute noch an meiner Seite hätte.

4. Von diesem Autor/von dieser Autorin besitze ich die meisten Bücher.

Das sind zwei Autoren, die gleichauf sind. Zum einen ist Henning Mankell, den ich dank einer Schullektüre kennen und lieben gelernt habe und dann Patricia Cornwell, die mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsautoren zählt.

5. Wenn ich einmal groß bin…

eigentlich bin ich ganz gerne klein, dann kann man immer wunderbar hohe Schuhe tragen und ist trotzdem kleiner als alle anderen 🙂 Nee, Spaß beiseite, wenn ich groß bin möchte ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht haben und mich nur mit Büchern umgeben.

6. Nach welchem System sortierst du dein Bücherregal oder regiert dort bei dir das Chaos?

Meine Regale sind nach Autor und Genre sortiert und die Bücher innerhalb einer Reihe nach Erscheinen.

7. Dein absolutes Lieblingsgenre.

Definitv Thriller.

8. Dein Hassgenre.

So richtig kitschige Schnulzen.

9. Sehr fies, aber: Wenn du dein altes Leben aufgeben müsstest und nur drei Bücher mitnehmen dürfest, welche wären es?

Wer die Nachtigall stört von Harper Lee, Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry und Das achte Leben (Für Brilka) von Nino Haratischwili.

10. Diese prominente Persönlichkeit möchte ich unbedingt einmal treffen.

Puh, ganz schwierig. Da fällt mir tatsächlich niemand ein.

11. Ohne welchen Gegenstand verlässt du nie das Haus? Und vergiss die Antwort mit dem Schlüssel. 🙂

Nie ohne Buch!

Und jetzt kommen meine Nominierungen! Hoffentlich wurdet ihr alle nicht schon tausendmal vorher nominiert.

Das unglaubliche Bücherchaos

Seitengeflüster

Steffis Bookworld

Sommermädchenswelt

Kielfeder

Kerstin Scheuer

Ein Anfang und kein Ende

Das sind eure elf Fragen:

  1. Hast du einen absoluten Lieblingsleseplatz?
  2. Setzt du dir ein Leseziel für das Jahr?
  3. Team Buch oder Team eReader?
  4. Dein liebstes Buch aus Kindertagen?
  5. Der Klassiker: Wenn du morgen auf eine einsame Insel ziehen würdest, welche drei Bücher würdest du mitnehmen?
  6. Gibt es etwas in Büchern, was für dich gar nicht geht? Absolute No-Gos?
  7. Wie sehen deine gelesenen Bücher aus? Würden sie als neu durchgehen oder sieht man ihnen die gemeinsame Zeit an?
  8. Nun mal Butter bei die Fische, dein SuB: Wie hoch ist er und wirst du ihn jemals bezwingen?
  9. Warst du schon immer eine Leseratte oder hat sich das erst mit der Zeit entwickelt?
  10. Beschreibe dich in Attributen und verwende dafür die Buchstaben deines Vornamens.
  11. Welches Buch in deinem Regal hat das schönste Cover (gerne auch mit Bild)?

So, dann mal ran an den Speck! Ich bin sehr gespannt!

Alex Kava – Versiegelt

versiegeltVersiegelt von Alex Kava

Diana Verlag

Erschienen November 2016

344 Seiten

 

 

 

 

Ryder Creed wird mit seinem Rettungshund Bolo zu einem verheerenden Erdrutsch gerufen. Vor Ort bietet sich ihnen ein schreckliches Bild und sie machen sich sofort auf die Suche nach Überlebenden oder im schlimmsten Fall nach Leichen. Doch die erste Leiche, die sie finden ist eindeutig nicht dem Erdrutsch zum Opfer gefallen, denn dem Mann wurde in den Kopf geschossen.
Gemeinsam mit der FBI-Agentin Maggie O’Dell versucht er herauszufinden, was es eigentlich wirklich mit diesem Forschungsinstitut auf sich hatte, dass bei dem Erdrutsch verschwunden ist.
Die Suche gestaltet sich auf verschiedenen Ebenen gefährlich. Ein erneuter Erdrutsch vergräbt Creed, eine extra angelegter Damm bricht und droht erneut Creed und O’Dell in den Tod zu reißen und dann brennt auch noch die provisorische Leichenhalle.
Die Geheimiskrämerei von Seiten der zuständigen Behörden erscheint Creed immer suspekt und in keimt ein böser Verdacht auf.

Mein Fazit:

Ich bin wirklich begeistert von dem Buch. Die Mischung aus Politik, FBI und Hundeführer sind sehr spannend und interessant. Gleich zu Anfang habe ich richtig Schnappatmung bekommen, weil ich Angst hatte, dass Bolo, der Rettungshund, ums Leben kommt. Ich war sehr dankbar, dass das nicht passiert ist. Vermutlich hätte ich dann nicht weiter gelesen, weil ich es hasse, wenn Tiere in Büchern zu Schaden kommen.
Aber die enge Bindung, die Creed zu seinen Hunden hat, ist einfach ganz wunderbar beschrieben. Das verleiht dem Ganzen etwas sehr schönes.
Versiegelt ist der zweite Band um Ryder Creed und Maggie O’Dell. Ich hatte keine Probleme in das Buch reinzukommen und bin so angetan, dass ich bestimmt noch Band 1 lesen werde und was sonst noch so in der Reihe folgt.

Ein wirklich sehr, sehr spannender Thriller!

Alex Kava – Versiegelt

Jane Harper – The Dry

thedryThe Dry von Jane Harper

Rowohlt Polaris Verlag

Erschienen Oktober 2016

384 Seiten

 

 

 

 

Kiewarra, eine Stadt mitten im Nirgendwo, erlebt die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten und zerrt an den Nerven der Bewohner und vor allem der Farmer. Diese müssen mit ansehen, wie ihr Vieh zu Grunde geht und die Ernte verdorrt. Und mitten in dieser Dürre passiert ein schrecklicher Mord. Luke Hadler erschießt seine Frau und seinen Sohn, die Tochter lässt er am Leben, bevor er sich selbst erschießt. Die Stadt ist geschockt. Alle glauben Luke sei durchgedreht und hinterfragen die Tat nicht weiter. Einzig Sergeant Raco ist sich nicht sicher, ob Luke wirklich durchgedreht ist oder eventuell jemand anders dahinter stecken könnte.
Gleichzeitig kehrt Aaron Falk zum ersten Mal nach zwanzig Jahren zurück in seine Heimatstadt, um nicht ganz freiwillig an der Beerdigung seines alten Jugendfreundes teilzunehmen. Damals hatten Aaron und sein Vater die Stadt ziemlich überstürzt verlassen, weil Aaron verdächtigt wurde mit dem Tod eines Mädchens zu tun gehabt zu haben. So kehrt er nur ungern zurück und sehr schnell wird klar, dass er nach wie vor nicht Willkommen ist in Kiewarra und keiner die Zeit und Verdächtigungen von damals vergessen hat.
Doch er fängt an inoffiziell an Racos Seite zu ermitteln und auch bald kommen ihm Zweifel an den Umstände der Tat. Allerdings machen die Bewohner Kiewarras immer deutlicher klar, dass Aaron in ihrer Stadt nicht erwünscht ist…

 

Mein Fazit:Der

Der Klappentext alleine hätte mich nicht davon überzeugt das Buch zu kaufen, aber die Leseprobe hat mich dann doch neugierig gemacht. Der Schreibstil von Jane Harper liest sich sehr gut und die Geschichte kommt auch recht gut in Gange. Was dem Lesefluss definitiv hilft, sind die Rückblicke. Neben der Ermittlungen in dem Fall um Lukes Tod, gibt es immer wieder Rückblick in die Zeit als Luke und Aaron noch Jugendliche waren. Bei diesen Rückblicken liegt der Schwerpunkt eindeutig und er Aufklärung von Ellies Tod, denn diese Ereignisse von damals spielen immer noch eine Rolle. Und die Frage ist: hat Ellies Tod etwas mit Lukes Tod zu tun? So geht es in diesem Buch um zwei Todesfälle, die einen faden Beigeschmack haben.

Das Thema der Dürre finde ich irgendwie nur zweitrangig besetzt. Ich hätte bei dem Titel vermutet, dass diese Dürre für die eigentlichen Taten, Ermittlungen oder auch Ereignisse eine größere Rolle spielt. Es wird allerdings nur mehrfach darauf hingewiesen, aber beeinflusst meiner Meinung nach die Geschichte nicht.

Insgesamt ein guter Krimi, der einen nicht enttäuscht, aber meiner Meinung nach nicht unbedingt den Namen „Thriller“ verdient.

Jane Harper – The Dry