Jilliane Hoffman – Insomnia

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Insomnia von Jilliane Hoffman

Wunderlich Verlag (Rowohlt)

Erschienen 27.12.2016

480 Seiten

 

 

 

 

Insomnia ist der zweite Band in der Reihe um FBI-Agent Bobby Dees, der ein Spezialist für verschwundene Kinder und Jugendliche ist und auch hier hat er es wieder mit einem besonders brutalem Täter zu tun.

Als Mallory Knight nach zwei Tagen verletzt und verstört wieder auftaucht, behauptet sie, dass vom Hammermann entführt und vergewaltigt wurde. Dem Hammermann sind bereits über ein Dutzend Mädchen zum Opfer gefallen und bisher ist keines dieser Mädchen wieder lebend aufgetaucht. Special Agent Dees wird natürlich zu diesem Fall hinzugezogen und schnell merkt er, dass irgendetwas an Mallorys Geschichte nicht stimmt. Sehr schnell muss Mallory erkennen, dass ihre Aussage fatale Folgen hat und der Hammermann sie jetzt erst recht auf dem Radar hat…

 

Mein Fazit:

Bobby Dees kennt man bereits aus Mädchenfänger, der 2010 erschienen ist. Daher brauchte ich auch eine kleine Weile um mich wieder ein wenig hineinzufinden. Die Reihe um C.-J. Townsend ist mir da um einiges präsenter. Da Hoffmann aber ein wenig aus dem ersten Buch mit aufgreift, war ich schnell wieder in der Geschichte drin.
Insomnia hat mir wirklich gut gefallen und ich fand die Story sehr spannend. Vor allem interessant fand ich auch den Aspekt der Lüge, die Mallory in Umlauf gebracht hat und die so enorme weitreichende Konsequenzen für sie und auch ihre gesamte Familie hat. Konsequenzen, die es dem Hammermann leicht machen sie zu einem wahren Opfer von ihr zu machen und die es Mallory fast unmöglich machen, der Polizei glaubhaft zu machen, dass sie dieses Mal wirklich von ihm entführt wurde.

Aber ich habe auch einen Kritikpunkt an diesem Buch. Wie gesagt, Mädchenfänger erschien 2010, also sechs Jahre vor dem zweiten Band. Mir war der Inhalt auch nicht mehr allzu präsent, denn mittlerweile habe ich hunderte andere Bücher gelesen. Doch wie es der Zufall so will, haben mein Freund und ich uns das Hörbuch in der Zeit abends angehört, in der ich auch Insomnia gelesen habe und da ist mir etwas aufgefallen, was mich doch sehr stört. Die beiden Geschichten weisen wirklich große Ähnlichkeiten auf. Ähnliche Familienkonstellation und sehr ähnliche Täter. In beiden Fällen hat der Täter unterirdische Räumlichkeiten, in denen er die Mädchen gefangen hält und foltert und beide Mädchen haben Stiefväter, die alles andere als sympathisch sind. Ich glaube, wenn man die beiden Bände hintereinander lesen würde, so könnte man schnell die Lust an den Büchern von Jilliane Hoffman verlieren.

Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen, denn spannend war es ja trotzdem. Ging es eigentlich noch jemandem so? Oder sehe ich das jetzt zu eng? Da würde es mich wirklich mal interessieren, wie euch das Buch gefallen hat!

www.rowohlt.de

 

 

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