Gail Honeyman – Ich, Eleanor Oliphant

Ich finde, unerwartete Post ist die beste Post. Und wenn es dann auch noch Buchpost ist, dann ist es noch mal eine Nummer schöner. Mich erreichte also vom Lübbe Verlag ein unerwartetes Päckchen und darin enthalten waren zwei Exemplare von Ich, Eleanor Oliphant. Eins für mich und eins für meine beste Freundin. Das war wirklich eine sehr schöne Idee.

Über das Buch:
Eleanor Oliphant ist ein wenig anders als die anderen Menschen. Sie lebt ein kleines wenig anders als andere Menschen. Eleanor hat kein Handy, keinen Fernseher, kein Internet. Sie pflegt keine sozialen Kontakte, bestellt nicht einfach mal Pizza oder geht in ein Konzert. Eleanor lebt ein äußerst einsames Leben.
Eins Abends geht sie mit einem Kollegen zu einem Konzert und dort passiert etwas, dass Eleanor so noch nicht passiert ist: sie verliebt sich Hals über Kopf in den Sänger der ersten Band!
Völlig überrumpelt von diesen Gefühlen, verlässt sie das Konzert, geht nach Hause und merkt recht schnell, dass so wie sie ist und lebt, der Sänger sie nie wahrnehmen wird. Und so fängt Eleanor an ihre Gewohnheiten abzulegen.
Sie beginnt sich um ihr Aussehen Gedanken zu machen, sie legt sich einen Laptop und Internet zu, damit sie mehr Informationen über ihren Auserwählten sammeln kann und versucht sich an sozialen Kontakten. Eigentlich ist erst einmal auch nur ein Kontakt und ein wenig unfreiwillig. Raymond, ihr Kollege aus der IT wird Eleanor immer mehr zu einem wirklichen Freund und hilft ihr in vielen Situationen. Ganz langsam kommt Eleanor in der heutigen Welt an, rollt ihre Vergangenheit auf und fängt ein freies Leben zu führen.

Mein Fazit:

Ich habe das Buch verschlungen und geliebt. Ich mochte Eleanors sehr verschrobene Art und auch, wenn man meinen könnte, dass Eleanor 40 plus ist und nicht gerade erst 30, so hat meinen fast eine Art weiblichen Sheldon Cooper vor sich. Nur ohne das Genie. Sie trägt vieles mit sich herum und wenn man ihre Vergangenheit erfährt, wundert man sich auch nicht über dieses große Schutzschild, dass sie um sich herum aufgebaut hat.
Ihre absolute Unfähigkeit mit Menschen umzugehen macht das ganze sehr unterhaltsam und ich musste oft lachen, wenn sie mal wieder etwas für sie völlig wertfreies getan oder gesagt hat und in ihrem Gegenüber auf Verwunderung und Unverständnis trifft.
Der Schreibstil von Gail Honeyman ist schön flüssig und man merkt kaum wie man die Seiten nur so verschlingt.



Ich, Eleanor Oliphant von Gail Honeyman

Lübbe Verlag

Erschienen 24.04.2017

524 Seiten

Hier kaufen: www.amazon.de

Verlagssseite: www.luebbe.de

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